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Thema: Grundlegendes zum Thema GEZ

  1. #1

    Grundlegendes zum Thema GEZ

    Ab 2013 müssen alle Haushalte in Deutschland die neue GEZ-Abgabe bezahlen, unabhängig davon, ob sie Empfangsgeräte besitzen oder nicht.

    Selbständige aber zahlen doppelt und dreifach: Sofern sie ein eigenes Büro haben, müssen Sie dafür auch noch einmal eine GEZ-Gebühr bezahlen. Und wenn sie - als einzelne Person - in denselben Räumlichkeiten mehrere Unternehmen betreiben, womöglich in Form einer GbR, UG oder GmbH, zahlen sie auch noch einmal, vielleicht sogar wenn es sich nur um das steuerbedingt getrennte Gewerbe unter gleichem Namen handelt.

    Viele Detailfragen in Hinblick auf die Belastung von Unternehmen sind noch nicht geklärt und werden von der GEZ auch nicht beantwortet. Angenehme Nebenwirkung: So kann sich auch kein Widerstand entwickeln.

    Die für das Unternehmen zu zahlende Gebühr ist nach Betriebsstätten sowie nach Zahl der Arbeitnehmer gestaffelt. Filialbetriebe zahlen dadurch deutlich mehr als Unternehmen, die alle Mitarbeiter an einem Ort beschäftigen.

    Natürlich zahlen große Unternehmen auf den Mitarbeiter umgerechnet einen Bruchteil dessen, was ein Einzelunternehmer mit eigenem Büro oder in der Bürogemeinschaft zahlt. Gerecht ist das nicht.

    Rätselhaft ist auch, dass die Gebühren nicht gesenkt werden, obwohl man die Bemessungsbasis deutlich erweitert: Jeder muss künftig bezahlen, und für Selbständige und Angestellte wird ja noch ein "zweiter" - durch die Untenehmen zu zahlender Beitrag fällig. Da sollte eigentlich Spielraum für eine deutliche Gebührensenkung geben.

    Konsequenter wäre allerdings ein kompletter Verzicht auf die Belastung der Unternehmen, die viel Aufwand und Ärger für Kleinbeträge bedeutet. So könnte man sicher auch einiges von den 160 Millionen Euro einsparen, die die GEZ laut Geschäftsbericht 2010 zuletzt für das Inkasso der Rundfunkgebühren ausgegeben hat.


    Finden Sie es wichtig, dass der VGSD sich zu diesem Thema engagiert? Dann stimmen Sie dafür auf UserVoice: http://bit.ly/T4Y9Ty

  2. #2
    Wie wäre es dazu mit einer Online-Petition sowie Anfrage um Unterstützung an Abgeordnete über Abgeordnetenwatch.de?
    Ziel: Maximal ein Beitrag pro Person für Einzelunternehmer, maximal ein Beitrag pro Haushalt. Wer also bereits als Selbständiger zahlt, soll nicht nochmal als Privatperson und womöglich nochmal als Mini-GmbH in den gleichen Räumlichkeiten zahlen!

  3. #3
    Zitat Zitat von Eckard Beitrag anzeigen
    Wie wäre es dazu mit einer Online-Petition sowie Anfrage um Unterstützung an Abgeordnete über Abgeordnetenwatch.de?
    Die Idee finde ich grundsätzlich gut, denn gerechtfertigt ist diese Doppel- und Dreifachbelastung für nur einen einzige Person nun wirklich nicht. Allerdings sehe ich das Problem, dass der Rundfunkstaatsvertrag eine Länderangelegenheit ist. Der Bund hat damit zunächst nichts zu tun. Daher bin ich mir nicht sicher, ob eine Petition beim Deutschen Bundestag hier überhaupt etwas bringt. Kennt sich einer der Leser mit der Thematik "Zuständigkeit Bund/Länder in Bezug auf Petitionen" aus?

    Viele Grüße
    Stefan Ott

  4. #4
    Ich zahle KEINE GEZ Gebühren! 1 ) Es verstösst gegen das Grundgesetzt 2) Es sind Beiträge. Beiträge kann nur ein Verein erheben. Die Mitgliedschaft habe ich zum 31.12.2012 aufgekündigt. 3) Ungerecht! Ein Milliardär zahlt auch nicht mehr. 4 ) Auch die Öffentlichen können für Vereinsmitglieder Setupboxen zur Verfügung stellen und eben von diesen Beiträge kassieren. Sky und Co machen das auch 5 ) Werbefinanzierung. Bei Sat1 , RTL usw klappt das auch. 6 ) Eine unparteische Berichterstattung ist nicht Gewährleistet. Ein manipulatives Gebilde. 7 ) Durch ein Amigogesetzt entstanden.

  5. #5
    Wer also bereits als Selbständiger zahlt, soll nicht nochmal als Privatperson und womöglich nochmal als Mini-GmbH in den gleichen Räumlichkeiten zahlen!

  6. #6

  7. #7
    Zitat Zitat von UrsulaGerber Beitrag anzeigen
    Die Idee wirklich gut!
    very gut

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